Nicht nur das Gebäude sollte höchsten Ansprüchen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse genügen. Auch Grund und Boden sollten so beschaffen sein, dass auch spätere Generationen Freude an diesem Besitz haben.
Dieser Grund und Boden ist nicht nur „Untergrund“ für das Gebäude; er erfüllt vielmehr eine ganze Reihe von Aufgaben, für die er auch geeignet sein muss. Dies zu beurteilen ist Aufgabe der Gutachter und Sachverständigen, die wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zur Herstellung des gewünschten Zustands vorschlagen und diese durchführen bzw. überwachen.
Die beratenden Geowissenschaftler der BG RheinRuhr GmbH sind auf diesem Arbeitsgebiet von Düsseldorf und Mülheim an der Ruhr aus tätig. Gerade im Rheinland und Ruhrgebiet hat die intensive wirtschaftliche Nutzung teilweise gefährliche Spuren hinterlassen. Im Zuge der Umnutzung und Neustrukturierung vieler Standorte und Grundstücke ist die Untersuchung und z.T. auch Sanierung der Liegenschaften erforderlich. Als unabhängige Gutachter sind die beratenden Geowissenschaftler der BG RheinRuhr GmbH dabei kompetente Ansprechpartner für Privatleute, Industrie und Kommunen.
Die Gutachter und Sachverständigen überprüfen die Zusammensetzung und Tragfähigkeit des Bodens und empfehlen die geeignete Gründung für die Bauwerke. Durch Erfahrung und geeignete Untersuchungsmethoden werden Baugrundrisiken erkannt, die zu Schäden am Bauwerk führen können.
Die Untersuchungen im Rahmen der baugrundtechnischen Erkundung werden dem jeweiligen Bauvorhaben angepasst. Dabei sind Art, Lage, Anzahl und Tiefe der Aufschlüsse von entscheidender Bedeutung. Sie bilden die Voraussetzung für eine aussagekräftige Baugrundbeurteilung, die alle relevanten Fragestellungen berücksichtigt und zu einer kostengünstigen Umsetzung des Bauvorhabens beiträgt.
Der Boden reinigt das Niederschlagswasser, das zum Schutzgut „Grundwasser'“ wird. Die Gutachter und Sachverständigen überprüfen – je nach den regionalen rechtlichen Voraussetzungen – ob das Niederschlagswasser, statt es in den Kanal zu leiten, auf dem Grundstück versickert werden kann. Mit einer wasserrechtlichen Genehmigung können dann Kanalgebühren gespart und ein wichtiger Beitrag zur Grundwasserneubildung geleistet werden.
Der Boden ist Lebensraum und Lebensgrundlage und in diesen Funktionen vielfach bedroht. Besonders in der Vergangenheit wurden in großem Umfang Fremd- und Schadstoffe auf und in ihm abgeladen. Dies führt zu Bodenbelastungen und Altlasten, die heute besonders von einem neuen Eigentümer oder Kaufinteressenten nicht mehr ohne weiteres erkannt werden können.
Die Spezialisten aus dem geowissenschaftlichen Bereich untersuchen, ob und wie die Grundstücke und ggf. auch die Bausubstanz belastet sind und schlagen – falls erforderlich – Lösungswege vor. Der „Zustand“ des Grundstücks und seine „Geschichte“ werden in einem Gutachten dokumentiert, das auch der Wertermittlung dient.
Bei Umnutzungen bzw. Erweiterungen von Standorten und Gebäuden müssen Rückbau- und Entsorgungsmaßnahmen frühzeitig in die Planung mit einbezogen werden. Die gutachterliche Erfassung der Gelände und Gebäude liefert die notwendigen Angaben über entsorgungsrelevante Inhaltsstoffe und Materialien und nennt Kubaturen, Mengen und Kosten.
In Abhängigkeit von der Fragestellung spart eine Kombination von Altlasten- und Baugrunduntersuchungen Kosten. Die gemeinsame Bearbeitung führt zu einem schlüssigen Gesamtkonzept, das alle relevanten Fragestellungen berücksichtigt. Die vorgeschlagenen baugrundtechnischen und umweltgeologischen Maßnahmen werden überwacht und ihre Umsetzung kontrolliert. Dabei werden sowohl die ordnungsgemäße Durchführung als auch die Kosten geprüft. Beides entscheidet über die Effektivität der Maßnahmen.